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Aktuelle Themen und Berichte über die Freiwillige Feuerwehr Hohenfelde

24.04.2019

"Sehr erfreuliche Entwicklung"

Jahreshauptversammlung: Freiwillige Feuerwehr Hohenfelde verzeichnet Mitgliederzuwachs / Kritik an Ausrüstung

Die personell angespannte Situation der Freiwilligen Feuerwehr Hohenfelde hat sich grundlegend gebessert. Das konnte Wehrführer Bernd Reumann während der Jahreshauptversammlung der Wehr mitteilen.

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Nachdem es Anfang vergangenen Jahres nur noch 21 Kameraden waren, die aktiv dabei waren, griffen Wehrführung und Gemeindevertretung zu einer aufrüttelnden Maßnahme. Sie verteilten im Dorf Hauslöscheimer mit dem Hinweis, dass es aufgrund der geringen Mitgliederzahl der Wehr möglicherweise länger dauern könnte, bis bei einem Brand jemand kommt. Diese Aktion hat offenbar Früchte getragen: "Wir konnten im Verlauf des letzten Jahres zwölf neue Kameraden bei uns begrüßen", freute sich Reumann. Und da es in erster Linie jüngere Mitbürger waren, die sich der Wehr anschlossen, sei der Altersdurchschnitt jetzt auf 38 Jahre gesunken. "Das ist eine sehr erfreuliche Entwicklung. Jetzt geht es darum, die neuen Mitglieder der Wehr zu schulen. Dabei soll ein besonderes Augenmerk auf die Funk- und Atemschutzträgerausbildung gelegt werden", erklärte der Wehrführer.

Reumann habe in diesem Zusammenhang viele Plätze für Kurse auf Kreisebene angemeldet. "Leider konnten aufgrund Platzmangels nicht alle berücksichtigt werden, denn auch in anderen Gemeinden des Amtes Horst-Herzhorn hat es einen Zuwachs an Mitgliedern in den Freiwilligen Feuerwehren gegeben", berichtete er. Reumann geht aber davon aus, dass in diesem Jahr noch zusätzliche Kapazitäten frei werden.

Seinen Dank sprach Reumann dem Gemeinderat und Bürgermeister Torben Stuke aus, die für die Belange der Wehr immer Gesprächsbereitschaft gezeigt haben und auch die notwendige finanzielle Unterstützung bereitstellten. Diesen Dank gab Stuke, der als Gast an der Hauptversammlung teilnahm, postwendend zurück. Er lobte die Bereitschaft der Kameradinnen und Kameraden, sich ehrenamtlich für die Gemeinschaft einzusetzen. "Und wenn es bei Einsätzen zu psychisch belastenden Situationen kommt, dann scheut euch nicht, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen", riet der Bürgermeister den Feuerwehrleuten.

Eine besondere Ehrung wurde dem im vergangenen Jahr nach Moorrege verzogenen früheren stellvertretenden Wehrführer und Jugendausbilder Steffen Friedrich zuteil. Auf Vorschlag der Hohenfelder Wehr wurde er mit dem schleswig-holsteinischen Feuerwehr-Ehrenzeichen in Bronze ausgezeichnet. Friedrich ist trotz seines Umzugs noch für die Hohenfelder Kameraden tätig. Er bereitet die neue Homepage der Wehr vor.

Wehrführer Reumann berichtet über 2018

"Zu 27 Einsätzen musste die Freiwillige Feuerwehr Hohenfelde im vergangenen Jahr ausrücken", berichtete Reumann. Sechsmal galt es, ein Feuer zu bekämpfen, fünfmal war technische Hilfe gefragt. 14 Mal wurde die First-Responder-Gruppe gerufen, um bei medizinischen Notfällen zu helfen. Arbeitsreichster Monat in 2018 war der September mit sechs Einsätzen.

Die Ausbildungssituation bezeichnete Reumann als gut. Es wurden zahlreiche Lehrgänge und Seminare auf Kreis- und Landesebene erfolgreich besucht. In Eigenleitung wurde zudem mit dem Bau einer zusätzlichen Garage begonnen, deren Fertigstellung in diesem Frühjahr bevorsteht.

Der Mannschaftstransportwagen der Wehr wurde wegen technischer Mängel stillgelegt. Die Gemeinde Hohenfelde hat für dieses Jahr 40 000 Euro für eine Ersatzbeschaffung zur Verfügung gestellt. Große Unterstützung hat die Wehr durch den Förderverein Florian erfahren. Es konnte aus den Mitteln eine neue Beleuchtungsanlage angeschafft werden.

Kritik gab es für die Ausrüstungsgegenstände im eingeführten Digitalfunk. "Das Zubehör der Handfunkgeräte ist für die Atemschutzgeräteträger nicht sinnvoll einsetzbar. Aus meiner Sicht ist hier dringend eine Ersatzbeschaffung erforderlich", betonte der Wehrführer. Er sprach die Hoffnung aus, dass seine Anfrage beim Kreis auf Sonderförderung im Bereich Digitalfunk erhöht wird.

Wahlen:
Peter Reumann (Führer 2. Löschgruppe), Dirk Gaden (Stellv. Führer 1. Löschgruppe), Gunnar Lütters (Stellv. Führer 2. Löschgruppe), Peter Reumann (Atemschutzgerätewart), Marc Wagner (Funkwart), Patrick Meeß (Kassenprüfer)

Beförderungen:
John Lüdemann (Oberlöschmeister), Sören Strohbach und Thomas Reumann (Löschmeister), Peter Reumann (Hauptfeuerwehrmann 3 Sterne), Mats Röpcke (Oberfeuerwehrmann), Christoph Horns, Patrik Meeß, Tim Nöhrnberg, Wolfgang Peters (Feuerwehrmann)

Ehrungen:
Holger Schlodfeldt (Brandschutz-Ehrenzeichen in Gold für 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst), Thomas Heide und Christian Mönnich (30 Jahre Mitgliedschaft), Thomas Vietheer, Peter Reumann und Thomas Reumann (10 Jahre Mitgliedschaft)

Die gewählten, geehrten und beförderten Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Hohenfelde (Foto: Hermann Mohrdieck)


10.12.2018

"Trostteddies zu Weihnachten"

Spende der Bürgerstiftung Volksbank Pinneberg-Elmshorn: Freiwillige Feuerwehr Hohenfelde erhält kuschelige Seelentröster für die kleinsten Unfallopfer

Die Freiwilligen Feuerwehr Hohenfelde konnte im Rahmen ihrer Weihnachtsfeier eine Spende der Bürgerstiftung Volksbank Pinneberg-Elmshorn in Empfang nehmen.

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Im Straßenverkehr reicht oft eine unaufmerksame Sekunde - schon ist der Unfall passiert. Viel zu oft sind Kinder und Jugendliche die Opfer. Dagegen kann gar nicht genug getan werden. Aus Spendengeldern einer Unternehmerveranstaltung stellten die Volksbank Pinneberg-Elmshorn eG und die Bürgerstiftung Volksbank Pinneberg-Elmshorn der Aktion Kinder-Unfallhilfe e.V. 27.500 Euro zur Verfügung.

Im Rahmen der Aktion "Sicherheit für Kinder" hat der Verein zusammen mit der Bürgerstiftung 2000 reflektierende Sicherheitskragen und 400 Fahrradhelme besorgt. Außerdem werden 400 Trostteddies an Feuerwehren, Rettungswagen und das Technische Hilfswerk verteilt, denn im Falle eine Unfalls kann so ein kuscheliger Bär den kleinen Patienten die Angst nehmen oder für Ablenkung bei der Versorgung im Rettungswagen sorgen.

Die Freiwillige Feuerwehr Hohenfelde bewarb sich um die Trosttedies, die dann im Rahmen der Weihnachtsfeier an Wehrführer Bernd Reumann und Stellvertreter Marc Wagner übergeben werden konnten. Zehn Trostspender fanden hier ein neues Zuhause und sollen bei Einsätzen, wo Kinder betroffen sind, als Trostspender dienen. "Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Volksbank und ihrer Bürgerstiftung für diese Spende. Diese Aktion ist wirklich klasse", so Reumann.

Wehrführer Bernd Reumann und Stellvertreter Marc Wagner nahmen freudig die kuscheligen Trostspender in Empfang. (Foto: Steffen Friedrich)